Beschreibung:
1938
wurde das in der Oranienburger Straße existierende Jüdische
Museum von der Gestapo geschlossen. Im Jahre 1978 wurden im Berlin
Museum erstmalig Neuerwerbungen für das künftige Jüdische
Museum der Öffentlichkeit gezeigt. Das berlin Museum reichte
bald nicht mehr aus um alle Exponate zeigen zu können. Dies war
der Anstoß für die Schaffung neuer Ausstellungsflächen
des Berlin Museums, vor allem für die Jüdische Abteilung.
Einen Wettbewerb entschied unter über
150 Architekten der Amerikaner Libeskind für sich und zeichnete
für das in 1998 fertiggestellte gleichnamige Gebäude verantwortlich.
Der kreative Architekt schuf eines der spektakulärsten Museumsbauten
in ganz Deutschland. Der aus der Luft betrachtete Grundriss des
Gebäudes kommt daher am ehesten einem Zickzack-Kurs gleich
und soll "zwei Linien, zwei Strömungen des Denkens, der
Organisation und Beziehungen" darstellen laut Libeskind.
Im Januar 1999 erreichte Das Museum
einen autonomen Status als Stiftung des öffentlichen Rechts.
Die Erweiterung des Gebäudes fand im Jahr 2007 statt in dem
der Glashof eröffnet wurde, der vollkommen lichtdurchflutet
einen Veranstaltungsraum beherbergt. Der Museumsort ist zentraler
Punkt für die unterschiedlichsten Programme. So werden hier
Konzerte, Lesungen aber auch aktive Kurse für Kids und Jugendliche
angeboten um die Interaktion zu fördern. Das Jüdische
Museum Berlin versteht sich als Vermittler der umfassenden deutsch-jüdischen
Geschichte und Kultur.
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Adresse
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstr. 9-14
10969 Berlin
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