Beschreibung:
DER
GEIST WEHT
ZEITGENÖSSISCHE KUNST
Malerei, Raum- und Lichtinstallation,
Film
Ausstellungsdauer 28. Juli bis 30.
November 2006 (verlängert)
Das INTERNATIONALE FORUM Kunst und
Kultur Wirtschaft Politik Wissenschaft stellt in der Ausstellung
Der Geist weht am Standort Unter den Linden in der ehemaligen
Französischen Botschaft vom 28. Juli bis 30. November 2006
Werke international tätiger zeitgenössischer Künstler
aus und spürt damit der aktuellen Diskussion um philosophisch-spirituelle
Bezüge in der bildenden Kunst nach.
Religiöse Motivierungen zwischen
Suche und Bekenntnis, Zeugnis und Zweifel künstlerische
Auseinandersetzung mit dem Geist der Zeit und der Frage nach der
individuellen Bedeutung von Transzendenz.
Die deutschen Künstler Sylvester
Antony, Harald Gnade, Christian Heinrich, Karl-Ludwig Lange, Isabella
Gabriel Niang, Erika Grimme-Schamoni und Thalia Uehlein stellen
ihre Werke mit Positionen weltweit agierender Mitstreiter wie Antonia
Bisig (Schweiz), Natalie Bosko (Russland), Ajit Gupta (Indien),
Migane N'Dew Niang (Afrika), Katharina Nowak (Polen), Elisabeta
Wilken (Rumänien) und Tatsuhiko Yokoo (Japan) in Beziehung
und forschen, von offensichtlichen gesellschaftlichen Auf- und Umbrüchen
inspiriert, nach dem Geistigen in der Kunst, wie Kandinsky
es formulierte.
Die Hingabe an die Kunst, motiviert
aus dem Geist von Widerstand und Widerspruch, ist eine Art-
Pilgerschaft nach Innen und Außen und von Außen
nach Innen. Entstanden sind Exponate, die pulsierend transzendent
Gegenwart entdecken lassen. Eine Gegenwart, die den Betrachter in
einen Sog zieht, in dem er sich verliert und gleichzeitig findet.
Den Künstler bewegen dabei die
Kräfte, die sowohl hinter der gegenständlichen Formensprache
wie auch der abstrakten Reduktion wirken. Die resultierenden Zeichen
führen ihn oftmals in eine figurative Askese, deren konzentrierte
Hinwendung zum göttlichen Wesen im Menschen eine universelle
energetische Aufladung bewirkt, die trotz mannigfaltiger individueller
Hindernisse Hoffnung schöpfen lässt.
Vielfältiges menschliches Scheitern,
die Vergeblichkeit in die eigene Existenz zu wirken und verändernd
Einfluss zu nehmen auf gesellschaftliches Denken und Handeln
Anlass für künstlerische und politische Bilder von enormer
moralischer Sensibilität voll geistig und sozial inspirierender
Binde- und Aktivierungskraft.
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Adresse
Internationales Forum
Kunst und Kultur, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft
Unter den Linden 40
10117 Berlin
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