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Ölfarben

Ölfarbe ist eine Sammelbezeichnung für Anstrichstoffe und auch Malfarbe, bei denen trocknenden Öle als Bindemittel fungieren. Ölfarben bekommt man im Fachhandel in Tubenpasten von 20 g und 400 g angeboten. Die Konsistenz dieser Pasten ist etwas zäher als bei einer Zahncreme anzusiedeln. Verdünnbar ist diese Masse mit Malmitteln. Auf den Tuben zeigt eine Fünf-Sterneskala die Pigmentdichte und damit die Deckraft der Farbe an. Dies ist für den Hobbymaler oder Anfänger besonders empfehlenswert, fortgeschrittene Künstler mischen die Ölfarben oft selbst bestimmen dann direkt den Einfluss auf Deckkraft und Pastösizität.
Der grundlegende Unterschied der Ölfarbe zu anderen Farben zeigt sich vor allem in Hinsicht auf Trocknungszeit, da auch bei dünnen Auftragsstärken einige Tage bis zu Wochen vergehen können (je nach Technik).
Dies ist kein Nachteil, sondern besonders für große Formate der Nass-in-Nass-Technik unumgänglich. Farben können in einem Übergangstrocknungszustand auch weiterverarbeitet und somit auf der Fläche weiterverarbeitet werden.

Was macht die Ölfarben so einmalig?
Hier ist sicher zu erwähnen, dass Ölfarben sich durch intensive Farbeindrücke aus zeichnen. Sogar Fotografien oder Drucke können an manche Ölfarben nicht heranreichen. Weiter Vorteile sind Lichtechtheit, Deckkraft und Dauerbeständigkeit von Ölfarben.